17.05.2020, 18:51 Uhr

Berlin (AFP) Maas will nach dem 15. Juni keine weltweiten Reisewarnungen mehr

Heiko Maas im Parlament.
Quelle: AFP/Archiv/Tobias SCHWARZ (Foto: AFP/Archiv/Tobias SCHWARZ)Heiko Maas im Parlament. Quelle: AFP/Archiv/Tobias SCHWARZ (Foto: AFP/Archiv/Tobias SCHWARZ)

Bundesaußenminister: Wir wollen das durch Reisehinweise ersetzen

Die Bundesregierung geht davon aus, dass in weiten Teilen Europas trotz der Coronavirus-Pandemie in diesem Sommer Urlaub möglich sein wird. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sagte am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin", es gebe bei der Bekämpfung des Coronavirus in vielen Ländern positive Entwicklungen. Nach dem 15. Juni solle es "eigentlich" keine weltweiten Reisewarnungen mehr geben, sagte Maas.

"Sondern wir wollen das ersetzen durch Reisehinweise, aus denen die Leute erkennen können: Wo kann man hinfahren? Wo ist es verantwortbar? Wo ist man willkommen?", sagte Maas. Jeder müsse dann selbst entscheiden "ob er dahin in den Urlaub will bei den Einschränkungen, die es überall geben wird".

Der Außenminister will am Montag mit seinen Amtskollegen aus den beliebten Reiseländern Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien in einer Videokonferenz (ab 13.00 Uhr) über Lockerungen der Auflagen beraten.


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