06.05.2020, 06:31 Uhr

Wiesbaden (AFP) Auftragseingang in der Industrie fällt im März um 15,6 Prozent

Produktion bei Volkswagen in Zwickau im April .
Quelle: POOL/AFP/Hendrik Schmidt (Foto: POOL/AFP/Hendrik Schmidt)Produktion bei Volkswagen in Zwickau im April . Quelle: POOL/AFP/Hendrik Schmidt (Foto: POOL/AFP/Hendrik Schmidt)

Stärkster Rückgang seit Beginn der Zeitreihe 1991

Deutschlands Industrie hat in der Corona-Krise so wenig Aufträge wie seit Jahrzehnten nicht verzeichnet: Der Auftragseingang fiel im März um 15,6 Prozent im Vergleich zum Februar, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das sei der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im Januar 1991.

Im Vergleich zum März 2019 betrug der Rückgang 16,0 Prozent. Das Bundeswirtschaftsministerium warnte, es sei von kräftigen Produktionsrückgängen ab März wegen Corona auszugehen.

Weniger Aufträge kamen sowohl aus dem Ausland als auch aus dem Inland. Aus dem Ausland wurde im März 16,1 Prozent weniger geordert, aus dem Inland kamen im Vergleich zum Februar 14,8 Prozent weniger Aufträge, wie die Statistiker weiter mitteilten.

Besonders betroffen waren demnach die Produzenten von Investitionsgütern mit einem Minus von 22,6 Prozent. Die Ordereingänge bei Konsum- und Vorleistungsgütern dagegen gingen nur um 1,3 Prozent beziehungsweise 7,5 Prozent zurück.


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