17.04.2020, 06:43 Uhr

Berlin (AFP) Spahn spricht sich für Rückkehr zum Normalbetrieb in Krankenhäusern aus

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).
Quelle: POOL/AFP/ANNEGRET HILSE (Foto: POOL/AFP/ANNEGRET HILSE)Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Quelle: POOL/AFP/ANNEGRET HILSE (Foto: POOL/AFP/ANNEGRET HILSE)

Corona-App wohl erst in drei bis vier Wochen verfügbar

Mitten in der Debatte um die Lockerungen der Corona-Maßnahmen hat sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für eine schrittweise Rückkehr der Krankenhäuser in den Normalbetrieb ausgesprochen. "Es ist es wichtig, dass wir ab Anfang Mai 25 bis 30 Prozent der Intensivbeatmungsbetten für Covid-19-Patienten freihalten, dass wir gleichzeitig aber auch in einen Regelbetrieb zurückkehren", sagte Spahn am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Es müsse "eine neue Balance" gefunden werden.

Deutschland sei wegen der Präventionsmaßnahmen bislang gut durch die Gesundheitskrise gekommen, lobte der Minister. "Wir müssen weiterhin vorbereitet sein und gleichzeitig dafür sorgen, dass der Normalbetrieb weitergeht." Damit genügend Intensiv- und Beatmungskapazitäten in deutschen Krankenhäusern frei sind, war Mitte März entschieden worden, dass alle planbaren Behandlungen und Operationen verschoben werden.

Spahn äußerte sich auch zur geplanten Corona-App zur Nachverfolgung von Infektionen. Damit die App "wirklich gut ist, braucht es eher noch drei bis vier Wochen als noch zwei Wochen", sagte der CDU-Politiker. "Wir sind mit Hochdruck daran, denn es geht darum, dass wir beim Datenschutz und der Datensicherheit so perfekt wie möglich sein müssen."


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