17.03.2020, 07:52 Uhr

Berlin (AFP) Giffey plädiert für staatliche Unterstützung bei Kinderbetreuung

Franziska Giffey.
Quelle: AFP/Archiv/Tobias SCHWARZ (Foto: AFP/Archiv/Tobias SCHWARZ)Franziska Giffey. Quelle: AFP/Archiv/Tobias SCHWARZ (Foto: AFP/Archiv/Tobias SCHWARZ)

Familienministerin: "Dürfen Familien damit nicht allein lassen"

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat im Zuge der Eindämmung des Coronavirus für eine staatliche Unterstützung bei der Kinderbetreuung plädiert. "Wir haben im Moment eine Ausnahmesituation - wir dürfen die Familien damit nicht allein lassen", sagte Giffey am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Wenn Familien derzeit Schwierigkeiten hätten, ihre Kinder zu betreuen, sei das keine reine Privatsache. "Da muss der Staat unterstützen", forderte Giffey. Gleiches gelte auch für Arbeitgeber.

In allen Bundesländern seien Notbetreuungen für systemrelevante Berufe eingerichtet worden. "Da müssen Angebote geschaffen werden, damit die Menschen, die jetzt in Arztpraxen, Krankenhäusern oder Altenpflegeheimen dringend gebraucht werden, nicht ausfallen, weil sie keine Kinderbetreuung haben", sagte Giffey.


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