13.03.2020, 16:30 Uhr

Berlin (AFP) Merkel: Werden in Coronakrise "alles tun, was notwendig ist"

Krisenkanzlerin Merkel am Freitag in Berlin.
Quelle: POOL/AFP/John MACDOUGALL (Foto: POOL/AFP/John MACDOUGALL)Krisenkanzlerin Merkel am Freitag in Berlin. Quelle: POOL/AFP/John MACDOUGALL (Foto: POOL/AFP/John MACDOUGALL)

Bundeskanzlerin verweist auf "einzigartige" Hilfsmaßnahmen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat versichert, dass die Bundesregierung, das Parlament und die Länder in der Coronakrise "alles tun, was notwendig ist". Sie seien gewillt, "alles zu tun, was Deutschland braucht, damit wir durch diese Krise möglichst gut hindurch kommen", sagte Merkel am Freitag in Berlin. In Deutschland breitet sich das Coronavirus immer weiter aus - aktuell sind mehr als 2300 Menschen infiziert und acht gestorben.

Die Krise sei "einzigartig", sagte Merkel weiter. Man habe es mit einem "Gegner" zu tun, "den wir nicht kennen", weil noch nicht klar sei, wie das Virus bekämpft werden könne.

Gleichzeitig verwies die Kanzlerin auf die bereits beschlossenen Hilfsmaßnahmen: So habe der Bundestag am Freitag "in Rekordtempo" das Kurzarbeitergeld verabschiedet. Zudem hätten die Minister für Finanzen und Wirtschaft Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen und zur Erhaltung von Arbeitsplätzen verkündet, "die in der Geschichte der Bundesrepublik einzigartig sind".

Merkel äußerte sich vor einem Treffen mit Vertretern der Wirtschaftsverbände und der Gewerkschaften, um mit ihnen über die wirtschaftliche Lage zu sprechen. Die Bundesregierung sei "natürlich bereit, auch weiter in diesem Geiste zu agieren".

Die Kanzlerin rief die Bürger erneut dazu auf, soziale Kontakte zu meiden. Das sei die "Solidarität in dieser Zeit, die wir brauchen".


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