24.02.2020, 13:33 Uhr

Berlin (AFP) Kramp-Karrenbauer: CDU-Vorsitzkandidaten werden sich noch diese Woche erklären

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer .
Quelle: AFP/Odd ANDERSEN (Foto: AFP/Odd ANDERSEN)CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer . Quelle: AFP/Odd ANDERSEN (Foto: AFP/Odd ANDERSEN)

Wahl bei Parteitag am 25. April "klares Signal" für Kanzlerkandidatur

Die prominenten Anwärter für den CDU-Parteivorsitz wollen noch diese Woche erklären, ob sie für das Amt kandidieren wollen: Dies teilte die scheidende CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer am Montag nach Gesprächen mit den Anwärtern mit. Als einziger hat bislang der Außenpolitiker Norbert Röttgen seine Bewerbung öffentlich gemacht; als weitere Aspiranten gelten Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Jens Spahn.

Die Wahl des neuen Vorsitzenden auf dem Parteitag am 25. April in Berlin sei dann "für uns auch das klare Signal für den Kanzlerkandidaten oder die Kanzlerkandidatin", sagte Kramp-Karrenbauer weiter. Für eine Bewerbung müsse ein Anwärter von einem Kreisverband oder einem anderen Gremium der Partei nominiert werden. Anders als bei dem letzten Rennen um den Parteivorsitz werde es diesmal keine Regionalkonferenzen geben.

Kramp-Karrenbauer hatte sich in der vergangenen Woche mit allen vier bekannten Anwärtern zum Einzelgespräch getroffen. Die erklärten und potenziellen Bewerber hätten ihr "ganz klar" versichert, dass sie jedes Ergebnis des Parteitages respektieren würden und sich danach "sichtbar" in die weitere Arbeit der Partei einbringen wollten, berichtete die scheidende Vorsitzende. Über eine mögliche Teamlösung für die neue Führung, wie sie in den vergangenen Tagen im Gespräch war, sprach sie nicht.


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