16.02.2020, 08:57 Uhr

München (AFP) Libyen-Folgekonferenz in München begonnen

Maas (m.) mit Teilnehmern der Libyen-Konferenz.
Quelle: POOL/AFP/MICHAEL DALDER (Foto: POOL/AFP/MICHAEL DALDER)Maas (m.) mit Teilnehmern der Libyen-Konferenz. Quelle: POOL/AFP/MICHAEL DALDER (Foto: POOL/AFP/MICHAEL DALDER)

Maas verhandelt mit Kollegen über nordafrikanischen Krisenstaat

Rund einen Monat nach der Berliner Libyen-Konferenz haben am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz Folgegespräche über den nordafrikanischen Krisenstaat begonnen. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) kam am Sonntagvormittag mit den Außenministern anderer Teilnehmerstaaten der Berliner Konferenz zusammen. Das Treffen wurde von der Bundesregierung zusammen mit den Vereinten Nationen organisiert.

Der UN-Sondergesandte für Libyen, Ghassan Salamé, habe seine geplante Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen jedoch kurzfristig absagen müssen, hieß es von den Gastgebern des Treffens. Er werde von der stellvertretenden Sondergesandten Stephanie Williams vertreten.

Die zwölf Teilnehmerstaaten der Libyen-Konferenz in Berlin hatten sich am 19. Januar zur Einhaltung des UN-Waffenembargos gegen Libyen und den Verzicht auf weitere Unterstützungsleistungen für die Konfliktparteien verpflichtet. Dennoch wurden auch danach immer wieder Verstöße gegen das Embargo gemeldet.


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