15.02.2020, 20:32 Uhr

Dubai (AFP) UNO: Mindestens 31 Zivilisten bei Luftangriffen im Jemen getötet

Saudiarabischer Tornado im Trainingseinsatz.
Quelle: AFP/Archiv/Hassan AMMAR (Foto: AFP/Archiv/Hassan AMMAR)Saudiarabischer Tornado im Trainingseinsatz. Quelle: AFP/Archiv/Hassan AMMAR (Foto: AFP/Archiv/Hassan AMMAR)

Vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen meldeten zuvor Abschuss von Kampfflugzeug

Bei Luftangriffen nach dem Absturz eines saudiarabischen Kampfflugzeugs im Jemen sind mindestens 31 Zivilisten getötet worden. Dies teilte das UN-Büro für humanitäre Hilfe (Ocha) am Samstag mit. Mindestens zwölf weitere Menschen seien bei den Luftangriffen der von Riad geführten Militärkoalition in der jemenitischen Provinz al-Dschauf verletzt worden, hieß es weiter. Die vom Iran im Jemen unterstützten Huthi-Rebellen gaben an, das Kampfflugzeug am Freitagabend abgeschossen zu haben.

Der saudiarabische Tornado sei am späten Freitagabend in der nördlichen Provinz al-Dschauf während eines Einsatzes zur Unterstützung der jemenitischen Regierungstruppen abgestürzt, zitierte die saudiarabische Nachrichtenagentur SPA am Samstag einen Militärsprecher. Nähere Angaben machte der Sprecher nicht.

Im Jemen herrscht seit 2015 Krieg zwischen den von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und anderen arabischen Staaten unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi und den Huthi-Rebellen, hinter denen der Iran steht. Zehntausende Menschen wurden in dem Konflikt getötet; bei den meisten Opfern handelt es sich nach Angaben von Hilfsorganisationen um Zivilisten.


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