11.02.2020, 09:51 Uhr

München (AFP) ADAC wegen milden Winters zu weniger Pannenhilfen ausgerückt

ADAC-Logo.
Quelle: AFP/Archiv/CHRISTOF STACHE (Foto: AFP/Archiv/CHRISTOF STACHE)ADAC-Logo. Quelle: AFP/Archiv/CHRISTOF STACHE (Foto: AFP/Archiv/CHRISTOF STACHE)

Automobilklub: Batterie häufigste Pannenursache

Der ADAC ist im vergangenen Jahr zu vier Prozent weniger Pannenhilfen ausgerückt als noch 2018. Insgesamt half der Automobilklub 2019 bei rund 3,8 Millionen Pannen, wie der ADAC am Dienstag in München mitteilte. Hauptgrund für den Rückgang war der insgesamt milde Winter. 2019 half der ADAC fast 10.300 Autofahrern am Tag.

Der arbeitsreichste Tag war der 21. Januar, an dem es wegen Dauerfrosts etwa 22.000 Einsätze gab. Häufigste Pannenursache 2019 war mit 42 Prozent die Autobatterie. Laut Straßenwacht liegt das am im Schnitt hohen Alter der zugelassenen Fahrzeuge auf deutschen Straßen. Sie sind durchschnittlich neuneinhalb Jahre alt.

Auf Platz zwei und drei der häufigsten Pannen landeten Probleme mit dem Motor beziehungsweise dem Motormanagement (17,4 Prozent) sowie Schwierigkeiten mit Karosserie, Lenkung, Bremsen, Fahrwerk oder Antrieb (15,5 Prozent).

Da die Zahl der Elektrofahrzeuge laut Kraftfahrtbundesamt zum 1. Januar 2019 um mehr als 50 Prozent auf rund 83.000 stieg, rückten die gelben Engel auch häufiger zu Pannenhilfen für diesen Fahrzeugtyp aus. Der ADAC verzeichnete einen Anstieg um über 65 Prozent. Nicht immer war die Batterie das Problem. Beispielsweise wurden auch geplatzte Reifen als Pannengrund genannt.


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