29.01.2020, 07:29 Uhr

Berlin (AFP) Spahn: Etwa hundert Deutsche wollen aus Wuhan ausgeflogen werden

Deutsche Gesundheitsakte zu Wuhan-Coronavirus. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/David Hutzler (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/David Hutzler)Deutsche Gesundheitsakte zu Wuhan-Coronavirus. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/David Hutzler (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/David Hutzler)

Bundesgesundheitsminister lässt Vorgehen nach Rückkehr noch offen

Etwa hundert Deutsche wollen nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aus der besonders vom neuartigen Coronavirus betroffenen chinesischen Metropole Wuhan ausgeflogen werden. Die Vorbereitungen zu diesem Flug seien "auf dem guten Wege", sagte Spahn am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin".

Spahn ließ dabei offen, wie mit den aus Wuhan zurückkehrenden Deutschen nach ihrer Ankunft in Frankfurt am Main umgegangen werde und ob sie womöglich direkt danach isoliert werden. "Wir sind da in Kontakt mit den hessischen Behörden", sagte der Bundesgesundheitsminister.

Trotz der mittlerweile bestätigten vier Krankheitsfälle auch in Deutschland sagte Spahn, er rate weiter zur "wachsamen Gelassenheit". Die Krankheitsverläufe der bekannten deutschen Fälle seien "sehr milde", die deutschen Behörden seien sehr gut vorbereitet.

Außerdem agiere China deutlich transparenter als bei der Sars-Epidemie in den Jahren 2002 und 2003. Spahn räumte aber ein, dass er sich von China aber manchmal noch mehr Transparenz wünschen würde.


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