27.01.2020, 12:43 Uhr

Aalen (AFP) Polizei hält Motiv des mutmaßlichen Sechsfachmörders von Rot am See zurück

Tatort in Rot am See. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Tom Weller (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Tom Weller)Tatort in Rot am See. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Tom Weller (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Tom Weller)

Treffen laut Ermittlern wegen bevorstehender Familienangelegenheit

Der mutmaßliche Sechsfachmörder von Rot am See hat gegenüber den Ermittlern zum Motiv für die tödlichen Schüsse auf seine Familienmitglieder ausgesagt. Aufgrund der noch laufenden Ermittlungen sollten zu diesen Aussagen vorerst aber keine Angaben gemacht werden, teilten die Staatsanwaltschaft Ellwangen und das Polizeipräsidium Aalen am Montag mit.

Medienberichten zufolge könnten Erbstreitigkeiten Anlass für die tödlichen Schüsse des 26-Jährigen auf seine Eltern, seine Stiefgeschwister, eine Tante und einen Onkel gewesen sein. Die Ermittler erklärten, die Familie habe sich "wegen einer bevorstehenden Familienangelegenheit" getroffen, nähere Angaben zur konkreten Familienangelegenheit machten sie aber nicht. Medienberichten zufolge stand die Beerdigung der Großmutter des mutmaßlichen Täters kurz bevor.

Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis starben alle sechs Getöteten im Alter von 36 bis 69 Jahren an Schussverletzungen. Ein bei der Tat schwer verletzter 68-Jähriger befindet sich inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr.


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