24.01.2020, 08:57 Uhr

Peking (AFP) Wegen Virus schon in 13 chinesischen Städten öffentlicher Verkehr ausgesetzt

Wachmann vor geschlossenem Markt in Wuhan. Quelle: AFP/Hector RETAMAL (Foto: AFP/Hector RETAMAL)Wachmann vor geschlossenem Markt in Wuhan. Quelle: AFP/Hector RETAMAL (Foto: AFP/Hector RETAMAL)

Mehr als 41 Millionen Menschen von Vorsichtsmaßnahme betroffen

Wegen des neuartigen Coronavirus sind in China mittlerweile 13 Städte von der Außenwelt isoliert. Nachdem die Behörden am Freitag in vier weiteren Städten den öffentlichen Verkehr aussetzten, sind nun mehr als 41 Millionen Menschen von den Quarantänemaßnahmen betroffen. Bei den neu hinzu gekommenen Städten handelt es sich um Xianning, Xiaogan, Enshi und Zhijiang, die allesamt in der Provinz Hubei liegen.

Dort befindet sich auch die Elf-Millionen-Metropole Wuhan, von der das Virus ausging und die als erste chinesische Stadt wegen des Erregers 2019-nCoV unter Quarantäne gestellt worden war. Nach Behördenangaben gibt es mittlerweile landesweit 830 bestätigte Infektionsfälle, 26 Patienten starben. Auch aus anderen Ländern wurden einzelne Fälle gemeldet, darunter Thailand, Japan, Südkorea, Taiwan, Vietnam und die USA.

Vielerorts wurden vorsorglich die Festivitäten rund um den chinesischen Neujahrstag an diesem Samstag abgesagt, darunter in Peking. In der Hauptstadt wurde auch die Schließung einiger touristischer Attraktionen angeordnet, darunter ab Samstag die Verbotene Stadt.


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