24.01.2020, 03:03 Uhr

Zagreb (AFP) EU-Innenminister beraten über Flüchtlingsfrage und Zukunft von "Sophia"-Mission

Flüchtlinge im Mittelmeer. Quelle: AFP/Anne CHAON (Foto: AFP/Anne CHAON)Flüchtlinge im Mittelmeer. Quelle: AFP/Anne CHAON (Foto: AFP/Anne CHAON)

Die EU-Innenminister beraten am Freitag über den weiteren Umgang mit der Flüchtlingsfrage (09.00 Uhr). Bei ihrem Treffen im kroatischen Zagreb wollen sie sich dabei insbesondere mit dem Vorgehen gegen organisierte Menschenschmuggler befassen. Angesichts von Plänen, die EU-Mittelmeer-Mission "Sophia" zur Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen wiederzubeleben, dürften sie aber auch über die Flüchtlingsaufnahme und -verteilung sprechen. Denn der "Sophia"-Einsatz hatte ab 2015 zehntausende Flüchtlinge aus Seenot gerettet und nach Europa gebracht.

Die EU-Innenminister beraten am Freitag über den weiteren Umgang mit der Flüchtlingsfrage (09.00 Uhr). Bei ihrem Treffen im kroatischen Zagreb wollen sie sich dabei insbesondere mit dem Vorgehen gegen organisierte Menschenschmuggler befassen. Angesichts von Plänen, die EU-Mittelmeer-Mission "Sophia" zur Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen wiederzubeleben, dürften sie aber auch über die Flüchtlingsaufnahme und -verteilung sprechen. Denn der "Sophia"-Einsatz hatte ab 2015 zehntausende Flüchtlinge aus Seenot gerettet und nach Europa gebracht.

Seit Anfang 2019 hat die Mission aber keine Schiffe mehr im Einsatz. Die damalige Regierung in Italien hatte sich geweigert, weiter Boote mit geretteten Flüchtlingen in ihre Häfen zu lassen. Bei einem Neustart der Mission stellt sich erneut die Frage, wer gerettete Flüchtlinge in der EU aufnimmt. Insbesondere osteuropäische Länder lehnen dies bisher kategorisch ab.


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