21.01.2020, 20:03 Uhr

New York (AFP) Boeing rechnet mit Ende des Flugverbots für 737 MAX erst ab dem Sommer

Boeing-Werk in Renton. Quelle: AFP/Archiv/Jason Redmond (Foto: AFP/Archiv/Jason Redmond)Boeing-Werk in Renton. Quelle: AFP/Archiv/Jason Redmond (Foto: AFP/Archiv/Jason Redmond)

Aktie von US-Flugzeugbauer vorübergehend aus dem Handel genommen

Der US-Flugzeugbauer Boeing rechnet erst für den Sommer mit einem Ende des weltweiten Flugverbots für Maschinen vom Typ 737 MAX. Derzeit gehe der Konzern davon aus, dass die Flugzeuge "ab Mitte 2020" wieder starten dürften, erklärte Boeing am Dienstag. Dies sei die bestmögliche Schätzung angesichts des laufenden Verfahrens für eine Wiederzulassung der Flugzeuge.

Nach ersten Berichten, die Aufhebung des Flugverbots für die 737 MAX könne sich weiter verzögern, war der Kurs der Boeing-Aktie in New York am Dienstag drastisch gesunken. Die Aktie wurde deswegen vorübergehend aus dem Handel genommen.

Boeing steckt nach zwei Flugzeugabstürzen von Maschinen vom Typ 737 MAX mit insgesamt 346 Toten in einer tiefen Krise. Seit März vergangenen Jahres gilt für dieses Modell ein weltweites Flugverbot. Ermittler vermuten, dass die Unglücke mit einem Stabilisierungssystem zusammenhängen, das bei einem drohenden Strömungsabriss die Flugzeugnase nach unten drückt.


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