16.01.2020, 15:39 Uhr

London (AFP) Pub-Sterben in Großbritannien vorerst gestoppt

Britischer Premier Johnson (l.) in einem Pub. Quelle: POOL/AFP/Archiv/HENRY NICHOLLS (Foto: POOL/AFP/Archiv/HENRY NICHOLLS)Britischer Premier Johnson (l.) in einem Pub. Quelle: POOL/AFP/Archiv/HENRY NICHOLLS (Foto: POOL/AFP/Archiv/HENRY NICHOLLS)

Erstmals seit mehr als zehn Jahren wächst Zahl der Kneipen leicht

Das Kneipensterben in Großbritannien ist vorerst Geschichte: Erstmals seit mehr als zehn Jahren hat die Zahl der Pubs im Vereinigten Königreich im Jahr 2019 wieder leicht zugelegt. Wie die britische Statistikbehörde ONS am Donnerstag mitteilte, stieg die Zahl der Kneipen im Vorjahresvergleich um 0,8 Prozent auf insgesamt 39.130.

Von dem Aufschwung profitierten vor allem die großen Pubs mit mehr als 25 Angestellten. Deren Zahl wuchs laut ONS um rund 4,1 Prozent. Deutlich kleiner fielen die Zuwächse mit 0,4 Prozent dagegen bei den weit verbreiteten kleinen Pubs mit weniger als zehn Mitarbeitern aus.

Seit Mitte des vorletzten Jahrzehnts hatten immer mehr Pubs ihre Türen geschlossen. Seit 2007 sank ihre Zahl landesweit um fast 25 Prozent. Experten machten dafür veränderte Freizeitgewohnheiten der Bevölkerung und allgemein sinkenden Alkoholkonsum verantwortlich.


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