12.01.2020, 17:39 Uhr

Dortmund (AFP) Zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg in Dortmund entschärft

Mitarbeiter der Stadt Dortmund beim Evakuierungseinsatz. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Henning Kaiser (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Henning Kaiser)Mitarbeiter der Stadt Dortmund beim Evakuierungseinsatz. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Henning Kaiser (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Henning Kaiser)

Rund 14.000 Anwohner mussten Wohnungen verlassen - Auch zwei Kliniken betroffen

Bei einer der größten Evakuierungsaktionen der Dortmunder Stadtgeschichte sind am Sonntag in der Ruhrgebietsstadt zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Eine britische Fünf-Zentner-Bombe wurde nach Behördenangaben am Nachmittag unschädlich gemacht, eine gleich schwere US-Bombe am frühen Abend. Wegen der Entschärfung in einem dicht besiedelten Innenstadtviertel mussten rund 14.000 Anwohner vorübergehend ihre Wohnungen verlassen.

Bei Bodenuntersuchungen im Dortmunder Klinikviertel waren zuletzt an insgesamt vier Stellen sogenannte Anomalien im Erdreich festgestellt worden, die auf mehrere Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hinwiesen. Bei zwei Fundstellen bestätigte sich am Sonntag der Blindgängerverdacht, bei den beiden anderen nicht.

Nachdem bereits am Samstag Patienten von zwei Kliniken in andere Krankenhäuser verlegt worden waren, mussten am Sonntagmorgen tausende Menschen im Umfeld der Bombenfundstellen ihre Wohnungen zeitweise räumen. Betroffen waren zudem Bewohner von Seniorenheimen in der Evakuierungszone. Auch der Dortmunder Hauptbahnhof wurde während der Entschärfungen vorübergehend geschlossen, Züge wurden umgeleitet.


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