09.01.2020, 11:06 Uhr

Beirut (AFP) Libanesische Justiz verhängt Ausreisesperre gegen Ghosn

Ghosn auf einer Pressekonferenz am 8. Januar in Beirut . Quelle: AFP/- (Foto: AFP/-)Ghosn auf einer Pressekonferenz am 8. Januar in Beirut . Quelle: AFP/- (Foto: AFP/-)

Ex-Nissan-Chef hatte sich vor drohendem Prozess aus Japan abgesetzt

Die libanesische Justiz hat gegen den ehemaligen Nissan-Chef Carlos Ghosn eine Ausreisesperre erlassen. Das entschied die Generalstaatsanwaltschaft in Beirut am Donnerstag nach einer Anhörung zu dem internationalen Haftbefehl gegen den 65-Jährigen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Justizkreisen erfuhr. Kurz vor Jahreswechsel hatte sich Ghosn aus Japan abgesetzt und war nach einer spektakulären Flucht in den Libanon gereist.

In Japan droht Ghosn ein Prozess unter anderem wegen des Vorwurfs, Firmenkapital zweckentfremdet und private Verluste auf Nissan übertragen zu haben.


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