08.01.2020, 10:42 Uhr

Fulda (AFP) Mann verschanzt sich stundenlang in Wohnhaus - 35-Jähriger tödlich verletzt

Blaulicht eines Polizeiwagens. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand)Blaulicht eines Polizeiwagens. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand)

SEK nimmt 31-jährigen Tatverdächtigen in Hessen fest - Hintergründe unklar

Nach dem Tod eines 35-jährigen Manns in einem Wohnhaus im hessischen Kirchheim haben Spezialeinsatzkräfte der Polizei in der Nacht zum Mittwoch einen 31-Jährigen festgenommen, der sich in dem Haus mehrere Stunden lang verschanzt hatte. Die Hintergründe des Geschehens waren den Behörden zufolge zunächst unklar. "Die Ermittlungen stehen am Anfang", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Fulda.

Die Leiche des getöteten 35-Jährigen sollte demnach noch am Mittwoch obduziert werden. Der Tatverdächtige war nach Angaben der Ermittler am Dienstagabend in das Gebäude eingedrungen. Der Polizeieinsatz begann gegen 20.30 Uhr - vor Ort waren auch Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Einer der Hausbewohner konnte den Behörden zufolge aufs Dach flüchten, wo er von der Feuerwehr gerettet wurde. Ein weiterer Bewohner brachte sich selbst in Sicherheit. Diese beiden Männer blieben unverletzt.

Im weiteren Verlauf des Abends musste die Feuerwehr einen Brand löschen, den der Tatverdächtige im Flur des Hauses gelegt hatte. Gegen 00.30 Uhr am Mittwochmorgen wurde der 31-Jährige schließlich von einem SEK der hessischen Polizei festgenommen. Dabei trug er den Angaben zufolge leichte Verletzungen davon.

Der Tatort in Kirchheim wurde während des Einsatzes weiträumig abgesperrt und anschließend beschlagnahmt. Aufschluss über den genauen Ablauf und das Motiv für die Tat sollen nun die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Fulda und der Kripo Bad Hersfeld geben.


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