06.01.2020, 07:34 Uhr

Gelsenkirchen (AFP) Polizist erschießt mit Messer bewaffneten Angreifer in Gelsenkirchen

Polizeisirene. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Friso Gentsch (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Friso Gentsch)Polizeisirene. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Friso Gentsch (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Friso Gentsch)

Behörden bitten Zeugen des Vorfalls um Hinweise

In Gelsenkirchen ist ein mit einem Messer bewaffneter Mann auf Polizeibeamte losgegangen und daraufhin erschossen worden. Wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte, attackierte der 37-jährige am Sonntag die Besatzung eines Streifenwagens, die neben ihrem Fahrzeug stand. Die Polizei bat Montagfrüh mögliche Zeugen des Vorfalls um Hinweise.

Der Mann habe mit einem Gegenstand auf den Streifenwagen eingeschlagen und sei "mit einem erhobenen Gegenstand" auf die Beamten losgegangen. Diese hätten dann zudem bemerkt, dass der Angreifer hinter seinem Rücken ein Messer gehalten habe, sagte der Polizeisprecher. Trotz mehrfacher Aufforderungen durch die Polizisten habe der Mann den Angriff fortgesetzt. Ein 23-jähriger Polizeikommissaranwärter habe den Mann dann erschossen.

Bei dem Angreifer handelte es sich den Angaben zufolge um einen türkischen Staatsbürger, der in Gelsenkirchen wohnte. Er sei der Polizei bereits wegen verschiedener Gewaltdelikte bekannt gewesen. Berichte, wonach der Mann bei dem Angriff "Allah Akbar" (Gott ist groß) gerufen haben soll, bezeichnete der Polizeisprecher als "Gerüchte", die bislang nicht bestätigt seien.

Für Zeugen, die das Tatgeschehen und insbesondere das Verhalten des 37-Jährigen vor der Tat beobachtet haben könnten, richtete die Polizei eine Hotline ein. Die Hinweisaufnahmestelle ist demnach unter der kostenlosen Rufnummer 0800/3040303 zu erreichen.


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