25.12.2019, 00:09 Uhr

Berlin (AFP) Bericht: 2019 bis Oktober fast 21.000 Menschen abgeschoben

Landesamt für Asyl und Rückführungen in Manching bei Ingolstadt. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Matthias Balk (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Matthias Balk)Landesamt für Asyl und Rückführungen in Manching bei Ingolstadt. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Matthias Balk (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Matthias Balk)

Polizei registrierte knapp 37.000 unerlaubte Einreisen nach Deutschland

Von Januar bis Oktober 2019 sind 20.996 Menschen aus Deutschland abgeschoben worden. Das berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben) unter Berufung auf Angaben der Bundespolizei. Dies waren demnach etwa tausend Abschiebungen weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, forderte die Bundesländer auf, mehr Abschiebehaftplätze zur Verfügung zu stellen. "Gemessen an den rund 248.000 ausreisepflichtigen Drittstaatsangehörigen sind die 577 Abschiebehaftplätze, die es in den Ländern gibt, viel zu wenig“, sagte er den Funke-Zeitungen. Einige geplante Abschiebungen wurden im zurückliegenden Jahr demnach von den betroffenen Bundesländern wieder abgesagt.

Weiter hieß es in den Funke-Zeitungen, die Polizei habe im Zeitraum von Januar bis November 36.654 unerlaubte Einreisen nach Deutschland festgestellt, davon 9183 über Flughäfen und 8344 über die deutsch-österreichische Grenze. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es demnach insgesamt 38.580 unerlaubte Einreisen gewesen. Hauptherkunftsländer waren 2019 Afghanistan, Nigeria, die Türkei und Syrien.


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