20.12.2019, 16:52 Uhr

London (AFP) Prinz Philip kurz vor Weihnachten ins Krankenhaus eingeliefert

Queen Elizabeth II. und ihr Mann Prinz Philip. Quelle: AFP/Archiv/Fiona HANSON (Foto: AFP/Archiv/Fiona HANSON)Queen Elizabeth II. und ihr Mann Prinz Philip. Quelle: AFP/Archiv/Fiona HANSON (Foto: AFP/Archiv/Fiona HANSON)

Queen verpasst ihren Mann knapp auf königlichem Landsitz in Norfolk

Schock für die Royals kurz vor Weihnachten: Der britische Prinz Philip ist ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der 98-jährige Ehemann von Königin Elizabeth II. sei am Freitag "vorsorglich" wegen Vorerkrankungen aus der ostenglischen Grafschaft Norfolk ins Edward-VII.-Krankenhaus in London gebracht worden, teilte der Buckingham-Palast mit. Es handele sich um eine "Vorsichtsmaßnahme auf Anraten der Ärzte seiner königlichen Majestät". Philip werde wohl ein paar Tage im Krankenhaus bleiben.

Die britische Nachrichtenagentur PA berichtete, die Einlieferung ins Krankenhaus sei geplant gewesen. Ein Krankenwagen sei nicht zum Einsatz gekommen.

Philip hatte sich in Norfolk aufgehalten, weil die königliche Familie das Weihnachtsfest traditionell auf ihrem Landsitz Sandringham feiert. Nun verpasste er allerdings seine Ehefrau: Die Queen machte sich erst am Freitag auf den Weg nach Sandringham, nachdem sie am Tag zuvor vor dem neu gewählten Parlament in London ihre Thronrede gehalten hatte.

Elizabeth erreichte Sandringham von London im ersten Wagen eines ganz normalen Passagierzugs. Sie will mindestens bis zum Jahrestag ihrer Thronbesteigung Anfang Februar auf dem viktorianischen Anwesen bleiben.

Prinz Philip musste in den vergangenen Jahren wegen verschiedener Beschwerden häufiger ins Krankenhaus. 2011 wurde ihm ein Stent am Herzen gelegt, im Jahr darauf erkrankte er an einer Blasenentzündung. Im Juni 2017 wurde Philip wegen einer Infektion behandelt. Zwei Monate später zog er sich offiziell aus dem öffentlichen Leben zurück. Im April wurde dem Prinzen ein neues Hüftgelenk eingesetzt.

Mit Spannung warten Anhänger der Royals auch darauf, ob der wegen seiner Freundschaft zu dem verurteilten US-Sexualverbrecher Jeffrey Epstein unter Druck geratene Prinz Andrew zu den Familienfeiern erscheint. Anfang der Woche hatte der zweitälteste Sohn der Königin an einem vorweihnachtlichen Abendessen im Buckingham Palast teilgenommen.

Ein mutmaßliches Opfer in der Epstein-Affäre, Virginia Giuffre, wirft dem verstorbenen Epstein vor, sie im Alter von 17 Jahren zum Sex mit dem britischen Prinzen gezwungen zu haben. Im November hatte Andrew unter Druck all seine öffentlichen Funktionen aufgegeben.


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