17.12.2019, 02:54 Uhr

Berlin (AFP) Drogenbeauftragte plädiert für einheitliche Regelungen zum Cannabis-Besitz

Cannabis-Pflanze. Quelle: AFP/Archiv/Miguel MEDINA (Foto: AFP/Archiv/Miguel MEDINA)Cannabis-Pflanze. Quelle: AFP/Archiv/Miguel MEDINA (Foto: AFP/Archiv/Miguel MEDINA)

Ludwig nennt unterschiedliche Höchstgrenzen in Deutschland problematisch

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), hat für eine bundesweit einheitliche Regelung für den Besitz von Cannabis plädiert. Sie halte es für "schwierig", dass es in Deutschland unterschiedliche Regelungen für die erlaubten Mengen des Cannabis-Besitzes gibt, sagte Ludwig den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben).

Während etwa in Hamburg sechs Gramm erlaubt seien, könnten Cannabis-Konsumenten in Berlin bis zu 15 Gramm besitzen. Dies locke natürlich Menschen in die Hauptstadt, "die gezielt Drogen konsumieren möchten", sagte die Drogenbeauftragte. "Cannabis-Tourismus" sei aber sicherlich nicht die Art von Tourismus, "die sich Berlin so vorgestellt hat". Einen der großen Drogenumschlagplätze der Hauptstadt, den Görlitzer Park, hatte Ludwig kürzlich besucht.

Die CSU-Politikerin ist seit drei Monaten Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Sie hat angekündigt, die harten Fronten im Streit um den Umgang mit Cannabis aufweichen zu wollen.

dja


0 Kommentare