28.11.2019, 13:46 Uhr

Wiesbaden (AFP) Inflation stagniert im November bei 1,1 Prozent

Einkaufskorb. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Caroline Seidel (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Caroline Seidel)Einkaufskorb. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Caroline Seidel (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Caroline Seidel)

Nahrungsmittel und Miete ziehen an - Rückgang bei Energiepreisen

Die Verbraucherpreise sind nach vorläufigen Angaben im November um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen - damit stagnieren sie auf dem Niveau von Oktober. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, wurden zuletzt vor allem Nahrungsmittel (plus 1,8 Prozent) sowie Mieten (plus 1,4 Prozent) überdurchschnittlich teurer. Bei Haushaltsenergie und Kraftstoffen gab es hingegen einen deutlichen Rückgang von 3,7 Prozent.

Im Vergleich zu Oktober dieses Jahres gingen die Preise um 0,8 Prozent zurück. Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex erhöhte sich im November im Vorjahresvergleich um voraussichtlich 1,2 Prozent, im Vergleich zu Oktober ist ein Rückgang von 0,8 Prozent zu verzeichnen. Damit liegt die Inflation aber weiterhin deutlich unter der von der Europäischen Zentralbank angestrebten Marke von knapp unter zwei Prozent.

Die Angaben zu den Verbraucherpreisen sind vorläufige Schätzungen. Die endgültigen Ergebnisse werden am 12. Dezember veröffentlicht.


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