19.11.2019, 07:32 Uhr

Düsseldorf (AFP) Schlag gegen Bande wegen Geldverschiebungen in Millionenhöhe

Blaulicht auf einem Polizeiwagen. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand)Blaulicht auf einem Polizeiwagen. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand)

Sechs Haftbefehle und 62 Durchsuchungsbeschlüsse

Die Polizei ist am Dienstag mit einer Razzia in fünf Bundesländern und den Niederlanden gegen eine Bande vorgegangen, die illegal erworbenes Vermögen in Millionenhöhe in andere Staaten transferiert haben soll. Der Tatverdacht bei diesem sogenannten Hawala-Banking richte sich gegen insgesamt 27 Verdächtige im Alter von 23 bis 61 Jahren, teilte das federführende Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf mit.

Den Ermittlern zufolge wurden bei der von 850 Polizisten und elf Staatsanwälten vorgenommenen Razzia insgesamt sechs Haftbefehle vollstreckt, zum Teil unter Einsatz von Spezialkräften der Polizei.

Die Durchsuchungen dienten dem Auffinden von Beweismitteln und der Sicherung von Vermögenswerte, teilte das LKA mit. Es seien insgesamt 62 Durchsuchungsbeschlüsse in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Hamburg, Berlin, Baden-Württemberg sowie den Niederlanden vollstreckt worden.

Nach Informationen von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" kommt der Hauptverdächtige aus Duisburg. Dem Bericht zufolge geht es bei den Verschiebungen um eine Gesamtsumme von mehr als 200 Millionen Euro.


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