10.11.2019, 17:45 Uhr

Köln (AFP) Sternfreunde hoffen bei seltenem Merkurdurchgang vor der Sonne auf Wolkenlücken

Merkurdurchgang im Jahr 2003. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Stephan Jansen (Foto: dpa/AFP/Archiv/Stephan Jansen)Merkurdurchgang im Jahr 2003. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Stephan Jansen (Foto: dpa/AFP/Archiv/Stephan Jansen)

Himmelsgucker in ganz Deutschland hoffen am Montagnachmittag auf freien Blick zur Sonne, um das seltene Schauspiel eines sogenannten Merkurdurchgangs zu beobachten. Wer durch ein Teleskop mit Spezialausrüstung oder über eine Projektionsfläche die Sonne betrachtet, kann dann den Planeten Merkur als winzigen schwarzen Punkt über die gleißend helle Sonnenscheibe wandern sehen. Das Himmelsphänomen beginnt gegen 13.35 Uhr.

Himmelsgucker in ganz Deutschland hoffen am Montagnachmittag auf freien Blick zur Sonne, um das seltene Schauspiel eines sogenannten Merkurdurchgangs zu beobachten. Wer durch ein Teleskop mit Spezialausrüstung oder über eine Projektionsfläche die Sonne betrachtet, kann dann den Planeten Merkur als winzigen schwarzen Punkt über die gleißend helle Sonnenscheibe wandern sehen. Das Himmelsphänomen beginnt gegen 13.35 Uhr.

In Deutschland ist etwa die Hälfte des Merkurdurchgangs zu sehen - mit dem Sonnenuntergang am späten Nachmittag endet das Naturschauspiel für Beobachter in unseren Breiten. Beim Blick zur Sonne ist wegen Erblindungsgefahr höchste Vorsicht geboten: Astronomen raten, das Ereignis nur unter Anleitung von Experten zu verfolgen. Der nächste Merkurdurchgang findet erst wieder im Jahr 2032 statt.


0 Kommentare