01.11.2019, 02:55 Uhr

Frankfurt/Main (AFP) Christine Lagarde tritt Amt als neue EZB-Präsidentin an

Lagarde bei der symbolischen Amtsübergabe. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Boris Roessler (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Boris Roessler)Lagarde bei der symbolischen Amtsübergabe. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Boris Roessler (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Boris Roessler)

Christine Lagarde beginnt heute offiziell ihre Arbeit als Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB). Ihr Vorgänger Mario Draghi hatte ihr das Amt symbolisch schon am Montag übergeben, in einer Feierstunde in den Räumen der EZB in Frankfurt am Main. Lagarde hat bereits angekündigt, sie wolle die Spaltung im EZB-Rat wegen der Geldpolitik überwinden. Zudem will die 63-Jährige das Themenspektrum der EZB um gesellschaftliche Fragen wie Klimapolitik und Frauenförderung erweitern.

Christine Lagarde beginnt heute offiziell ihre Arbeit als Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB). Ihr Vorgänger Mario Draghi hatte ihr das Amt symbolisch schon am Montag übergeben, in einer Feierstunde in den Räumen der EZB in Frankfurt am Main. Lagarde hat bereits angekündigt, sie wolle die Spaltung im EZB-Rat wegen der Geldpolitik überwinden. Zudem will die 63-Jährige das Themenspektrum der EZB um gesellschaftliche Fragen wie Klimapolitik und Frauenförderung erweitern.

Zum Amtsantritt der Französin haben die Gruppen Attac und Extinction Rebellion Demonstrationen vor der EZB angekündigt. Attac fordert eine sozial-ökologische Ausrichtung der europäischen Geldpolitik: Die Zentralbank solle bei ihren Entscheidungen neben der Geldwertstabilität auch soziale Kriterien sowie Umwelt- und Klimaschutz berücksichtigen.


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