29.10.2019, 12:52 Uhr

Los Angeles (AFP) Buschfeuer in Los Angeles treibt auch Arnold Schwarzenegger in die Flucht

Löschhubschrauber in Los Angeles. Quelle: AFP/Apu Gomes (Foto: AFP/Apu Gomes)Löschhubschrauber in Los Angeles. Quelle: AFP/Apu Gomes (Foto: AFP/Apu Gomes)

Prominente müssen ihre Villen verlassen

Die Brände in Kalifornien haben auch mehrere Prominente in die Flucht getrieben. Wegen des "Getty"-Feuers in der Nähe des berühmten gleichnamigen Museums in Los Angeles musste am Montag unter anderen Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger seine Villa verlassen. "Wir haben uns um 03.30 Uhr morgens in Sicherheit gebracht", schrieb der frühere kalifornische Gouverneur auf Twitter. Auch Basketballstar LeBron James musste fluchtartig sein Haus verlassen.

"Wenn ihr euch in einer Evakuierungszone befindet, macht nicht lange herum. Raus", erklärte Schwarzenegger. Eine für Montagabend in Los Angeles geplante Premiere des neuesten Films des 72-Jährigen, "Terminator: Dark Fate", wurde wegen des Feuers abgesagt. Das für die Party vorgesehene Essen werde dem Roten Kreuz gespendet, das den von den Bränden betroffenen Menschen helfe, erklärte das Filmstudio Paramount.

Auch Basketballstar LeBron James musste wegen der Flammen seine Villa im Nobel-Vorort Brentwood verlassen. "Mann, diese Brände in Los Angeles sind kein Spaß", schrieb der Superstar der Los Angeles Lakers. "Wir mussten mein Haus not-evakuieren, und ich fahre jetzt mit meiner Familie herum und suche Zimmer." Später schrieb James, er habe eine Bleibe gefunden.

Das sogenannte Getty Fire war in der Nacht auf Montag nahe des weltberühmten Getty Centers ausgebrochen. Rund 1100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen einzudämmen, die rund 10.000 Gebäude bedrohten - darunter eine Reihe von Luxusvillen. Das Getty-Museum erklärte, die Kunstwerke im Inneren des Gebäudes seien in Sicherheit.

In Kalifornien wüten derzeit mehrere Wald- und Buschbrände, die durch Hitze, Trockenheit und heftige Winde angefacht werden. Gouverneur Gavin Newsom hat den Notstand für den gesamten US-Bundesstaat ausgerufen.

Sorge bereitet den Behörden weiterhin der nun schon seit fast einer Woche anhaltende Brand in der Weinbauregion Somoa nördlich von San Francisco. Trotz des Einsatzes von 3000 Brandbekämpfern rechnen die Behörden damit, dass das Kincade-Feuer nicht vor dem 7. November gelöscht sein wird. Mehr als 26.000 Hektar Land und mehrere Gebäude sind bereits verbrannt, rund 80.000 weitere Gebäude sind bedroht. Bis Montagabend waren erst fünf Prozent der Brände eingedämmt.


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