28.10.2019, 03:02 Uhr

Frankfurt/Main (AFP) Symbolische Amtsübergabe an neue EZB-Präsidentin Lagarde

Draghi und Lagarde im September 2012. Quelle: AFP/Archiv/Yiannis Kourtoglou (Foto: AFP/Archiv/Yiannis Kourtoglou)Draghi und Lagarde im September 2012. Quelle: AFP/Archiv/Yiannis Kourtoglou (Foto: AFP/Archiv/Yiannis Kourtoglou)

Nach acht Jahren an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) übergibt Präsident Mario Draghi das Amt heute (15.00 Uhr) symbolisch an Christine Lagarde. Die Französin, ehemalige Chefin des Internationalen Währungsfonds, tritt ihren neuen Job offiziell am 1. November an, also am Freitag. Zur feierlichen Amtsübergabe wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Rede halten, auch der französische Präsident Emmanuel Macron und der italienische Präsident Sergio Mattarella werden im EZB-Gebäude in Frankfurt am Main erwartet.

Nach acht Jahren an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) übergibt Präsident Mario Draghi das Amt heute (15.00 Uhr) symbolisch an Christine Lagarde. Die Französin, ehemalige Chefin des Internationalen Währungsfonds, tritt ihren neuen Job offiziell am 1. November an, also am Freitag. Zur feierlichen Amtsübergabe wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Rede halten, auch der französische Präsident Emmanuel Macron und der italienische Präsident Sergio Mattarella werden im EZB-Gebäude in Frankfurt am Main erwartet.

Draghi hatte am Donnerstag zum letzten Mal den EZB-Rat geleitet. Der Italiener hinterlässt ein streitbares Erbe: Er steht für die Rettung des Euro, aber auch für eine umstrittene ultralockere Geldpolitik. Lagarde hat bereits angekündigt, sie wolle die Spaltung im EZB-Rat wegen der Geldpolitik überwinden. Zudem will sie das Themenspektrum der EZB um gesellschaftliche Fragen wie Klimapolitik und Frauenförderung erweitern.


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