23.10.2019, 10:18 Uhr

Hamburg (AFP) Fast ein Drittel der Deutschen belastet die Zeitumstellung

Am Sonntag wird der Uhrzeiger zurückgedreht. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Ralf Hirschberger (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Ralf Hirschberger)Am Sonntag wird der Uhrzeiger zurückgedreht. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Ralf Hirschberger (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Ralf Hirschberger)

Deutliche Mehrheit für eine Abschaffung der Umstellungen in Frühjahr und Herbst

Die am Sonntag anstehende Zeitumstellung ist nicht nur unbeliebt, sondern belastet viele Menschen auch gesundheitlich. In einer am Mittwoch von der Krankenkasse DAK-Gesundheit veröffentlichten Umfrage gaben 29 Prozent der Befragten an, dass sie schon gesundheitliche oder psychische Probleme mit der Umstellung hatten. Dies ist ein Höchststand in den vergangenen Jahren. Mehr als drei Viertel (79 Prozent) sind für eine Abschaffung der Zeitumstellung.

Mehr als zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) wünschen sich nach einer Abschaffung eine europaweit einheitliche Zeitregelung. Die EU-Kommission will die jetzt bestehende Zeitumstellung am letzten Sonntag im März und am letzten Sonntag im Oktober wieder abschaffen. Wann es dazu tatsächlich kommt, ist noch unklar. In der Nacht zum Sonntag wird deshalb auch in Deutschland die Uhr wieder um eine Stunde zurückgestellt.

Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Befragten, die schon einmal Probleme im Zuge der Zeitumstellung hatte, fühlen sich laut der DAK-Umfrage schlapp und müde. Danach folgen mit 65 Prozent Einschlafprobleme und Schlafstörungen, unter denen Frauen mit einem Anteil von 70 Prozent besonders häufig leiden. Für die Erhebung befragte das Forschungsinstitut Forsa vom 18. bis 20. September 1001 Menschen.


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