23.10.2019, 02:02 Uhr

Berlin (AFP) Koalition ringt erneut um Lösung im Dauerstreit um die Grundrente

Rentnerin zählt ihr Geld. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Marijan Murat (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Marijan Murat)Rentnerin zählt ihr Geld. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Marijan Murat (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Marijan Murat)

Die große Koalition will heute erneut nach einer Einigung im Dauerstreit um die Grundrente suchen. Die zuständige Arbeitsgruppe mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) kommt nach der Sitzung des Bundeskabinetts zu neuerlichen Beratungen zusammen. Mit einem Durchbruch wird eher nicht gerechnet.

Die große Koalition will heute erneut nach einer Einigung im Dauerstreit um die Grundrente suchen. Die zuständige Arbeitsgruppe mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) kommt nach der Sitzung des Bundeskabinetts zu neuerlichen Beratungen zusammen. Mit einem Durchbruch wird eher nicht gerechnet.

Hauptstreit der Koalitionäre ist die Frage, inwieweit das jeweilige Monatseinkommen geprüft werden soll. Dafür könnte eine Einkommensgrenze festgelegt werden, bis zu dem Anspruch auf die Grundrente besteht. Das im Koalitionsvertrag festgelegte Modell sieht vor, dass Geringverdiener mit 35 Beitragsjahren nach Renteintritt eine Altersversorgung erhalten, die zehn Prozent über der Grundsicherung liegt. Gerungen wird auch noch um eine Regelung für jene, die die 35 Jahre knapp verfehlen.


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