22.10.2019, 09:37 Uhr

Wiesbaden (AFP) Knapp 2600 schwere Nebelunfälle mit 81 Getöteten in vergangenen vier Jahren

Auto im Morgennebel auf einer Landstraße. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Patrick Pleul (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Patrick Pleul)Auto im Morgennebel auf einer Landstraße. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Patrick Pleul (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Patrick Pleul)

Unfälle häufen sich zwischen Oktober und Dezember - und auf Landstraßen

Auf Deutschlands Straßen hat es in den vergangenen vier Jahren insgesamt knapp 2600 Nebelunfälle gegeben. Dabei verunglückten 2780 Menschen - 81 davon tödlich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Pro Jahr registrierte die Polizei damit im Schnitt 520 durch Nebel verursachte Verkehrsunfälle mit Personenschäden oder erheblichen Sachschäden.

Die meisten Nebelunfälle geschehen zwischen Oktober und Dezember und dabei vor allem auf Landstraßen. Mehr als zwei Drittel dieser Unfälle ereigneten sich dort in den vergangenen vier Jahren (67,2 Prozent). Etwa ein Viertel der Unfälle (23,6 Prozent) passierte innerorts, knapp jeder zehnte Unfall (9,2 Prozent) geschah auf Autobahnen.


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