11.10.2019, 02:05 Uhr

Berlin (AFP) Große Koalition sucht erneut nach Einigung im Streit über die Grundrente

Viele Rentner haben nur geringe Altersbezüge. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Ralf Hirschberger (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Ralf Hirschberger)Viele Rentner haben nur geringe Altersbezüge. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Ralf Hirschberger (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Ralf Hirschberger)

Spitzenvertreter der großen Koalition wollen heute in Berlin erneut nach einer Einigung im Streit über die Grundrente suchen. Union und SPD sind weiter uneins in der Frage, ob diese Leistung nur nach einer Bedürftigkeitsprüfung ausgezahlt werden soll. Dies verlangt die CDU/CSU, die SPD lehnt es ab. An dem Treffen sollen unter anderem Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) teilnehmen.

Spitzenvertreter der großen Koalition wollen heute in Berlin erneut nach einer Einigung im Streit über die Grundrente suchen. Union und SPD sind weiter uneins in der Frage, ob diese Leistung nur nach einer Bedürftigkeitsprüfung ausgezahlt werden soll. Dies verlangt die CDU/CSU, die SPD lehnt es ab. An dem Treffen sollen unter anderem Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) teilnehmen.

Eine Einigung wird für Freitag eher noch nicht erwartet. So könnte das Thema im Koalitionsausschuss landen, als möglicher Termin dafür gilt der 20. Oktober. Das Modell der Grundrente sieht vor, dass Geringverdiener, die 35 Jahre lang Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt haben, zehn Prozent mehr bekommen als den Grundsicherungsbedarf.


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