09.10.2019, 09:07 Uhr

Leipzig (AFP) Festakt zum 30. Jahrestag der friedlichen Revolution in Leipzig begonnen

Demonstranten vor 30 Jahren auf den Straßen Leipzigs. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/- (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/-)Demonstranten vor 30 Jahren auf den Straßen Leipzigs. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/- (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/-)

Bundespräsident Steinmeier hält Festrede zur Demokratie

In Leipzig hat der Festakt zum 30. Jahrestag der friedlichen Revolution begonnen. Mit der gemeinsamen Feier der Stadt Leipzig und der sächsischen Landesregierung wird am Mittwoch an den 9. Oktober 1989 erinnert, der als entscheidendes Datum im Wendeherbst 1989 gilt.

Damals waren bei der Montagsdemonstration in Leipzig rund 70.000 Menschen mit den Rufen "Keine Gewalt" und "Wir sind das Volk" auf die Straße gegangen, das waren so viele wie nie zuvor. Die Sicherheitskräfte griffen nicht ein. Vier Wochen später fiel die Mauer.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird im Gewandhaus eine Rede zur Demokratie halten und die Rolle der Montagsdemonstrationen würdigen. An den Feierlichkeiten nehmen auch zahlreiche ehemalige Bürgerrechtler teil.

Am Nachmittag wird es in der Nikolaikirche, die 1989 Ausgangspunkt der Montagsdemonstrationen war, das traditionelle Friedensgebet geben. Anschließend wurden tausende Menschen zu einem großen Lichtfest in der Innenstadt erwartet.


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