02.10.2019, 23:54 Uhr

New York (AFP) Mindestens sieben Tote bei Absturz von historischem Weltkriegs-Bomber in den USA

Eine B-17 aus dem Zweiten Weltkrieg. Quelle: GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv/JONATHAN DANIEL (Foto: GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv/JONATHAN DANIEL)Eine B-17 aus dem Zweiten Weltkrieg. Quelle: GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv/JONATHAN DANIEL (Foto: GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv/JONATHAN DANIEL)

Pilot hatte wegen Motorenproblemen notlanden wollen

Beim Absturz eines historischen Flugzeugs aus dem Zweiten Weltkrieg in den USA sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Der Weltkriegsbomber vom Typ Boeing B-17 sei am Mittwoch am Flughafen Bradley im Bundesstaat Connecticut verunglückt, teilte die Luftfahrtbehörde FAA mit. Örtliche Medien sprachen unter Berufung auf Behördenverantwortliche von mindestens sieben Toten und neun Verletzten.

Behördenvertreter James Rovella sagte bei einer Pressekonferenz, an Bord der Maschine hätten sich 13 Menschen befunden: zehn Passagiere und drei Besatzungsmitglieder. Rovella bestätigte den Tod mehrerer Menschen, wollte zunächst aber keine Zahlen nennen. "Opfer von Verbrennungen sind sehr schwierig zu identifizieren. Wir wollen keinen Fehler machen."

Medien berichten später unter Berufung auf Behördenverantwortliche, es habe mindestens sieben Tote und neun Verletzte gegeben. Unter den Verletzten seien auch drei Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks am Boden befunden hätten. Nach Krankenhausangaben gab es mehrere Schwerverletzte.

Die Unglücksursache war zunächst unklar. Der Pilot hatte aber zehn Minuten nach dem Start den Tower wegen Motorenproblemen um eine Erlaubnis zur Notlandung gebeten.

Der Leiter der Flughafenbehörde von Connecticut, Kevin Dillon, sagte, die historische Maschine habe nach dem Start nicht richtig an Höhe gewonnen. Beim Versuch einer Notlandung habe der Pilot offenbar die Kontrolle über die Maschine verloren. Das Flugzeug habe dann eine Enteisungsanlage und eine Wartungsanlage des Flughafens gerammt. Das Flugzeug wurde von der Collings-Stiftung betrieben, die Flüge in historischen Maschinen anbietet.


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