02.10.2019, 02:03 Uhr

Brüssel (AFP) Europaabgeordnete befragen Macrons Kandidatin für EU-Kommission

Designierte EU-Kommissarin Goulard. Quelle: AFP/Kenzo TRIBOUILLARD (Foto: AFP/Kenzo TRIBOUILLARD)Designierte EU-Kommissarin Goulard. Quelle: AFP/Kenzo TRIBOUILLARD (Foto: AFP/Kenzo TRIBOUILLARD)

Das Europaparlament setzt heute die Anhörungen der designierten EU-Kommissare fort (09.00 Uhr). Dabei muss am Nachmittag auch die Französin Sylvie Goulard Rede und Antwort stehen. Sie ist als Kommissarin für Binnenmarkt und Verteidigungsindustrie vorgesehen. Gegen Goulard laufen Ermittlungen der EU-Betrugsbehörde Olaf wegen möglicher Scheinbeschäftigung eines Assistenten im Europaparlament. Einige EU-Abgeordnete wollen auch Klarheit darüber, wofür genau Goulard zwischen 2013 und 2015 von einem US-Institut als Beraterin 10.000 Euro monatlich erhalten hat.

Das Europaparlament setzt heute die Anhörungen der designierten EU-Kommissare fort (09.00 Uhr). Dabei muss am Nachmittag auch die Französin Sylvie Goulard Rede und Antwort stehen. Sie ist als Kommissarin für Binnenmarkt und Verteidigungsindustrie vorgesehen. Gegen Goulard laufen Ermittlungen der EU-Betrugsbehörde Olaf wegen möglicher Scheinbeschäftigung eines Assistenten im Europaparlament. Einige EU-Abgeordnete wollen auch Klarheit darüber, wofür genau Goulard zwischen 2013 und 2015 von einem US-Institut als Beraterin 10.000 Euro monatlich erhalten hat.

Am Vormittag befragen die Abgeordneten zunächst den bisherigen belgischen Außenminister Didier Reynders, der Justizkommissar werden soll. Weitere Anhörungen am Mittwoch gibt es mit den Kommissionsanwärtern Helena Dalli (Gleichberechtigung, Malta), Elisa Ferreira (Kohäsion und Reformen, Portugal) und Janez Lenarcic (Krisenmanagement, Slowenien). Das Parlament muss die Kommission von Präsidentin Ursula von der Leyen als Ganzes billigen, damit diese wie geplant am 1. November die Arbeit aufnehmen kann.


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