29.09.2019, 02:30 Uhr

Wien (AFP) Österreicher wählen nach "Ibiza-Skandal" neues Parlament

Sebastian Kurz am Freitag beim Wahlkampfabschluss in Wien. Quelle: AFP/Archiv/JOE KLAMAR (Foto: AFP/Archiv/JOE KLAMAR)Sebastian Kurz am Freitag beim Wahlkampfabschluss in Wien. Quelle: AFP/Archiv/JOE KLAMAR (Foto: AFP/Archiv/JOE KLAMAR)

Nach dem Sturz der österreichischen Regierung im Zuge des "Ibiza-Skandals" wählen die Österreicher am Sonntag (06.00 bis 17.00 Uhr) ein neues Parlament. Die Chancen für den konservativen Ex-Kanzler Sebastian Kurz, erneut Regierungschef zu werden, stehen gut. Umfragen zufolge könnte seine ÖVP ihr Wahlergebnis von 2017 sogar noch übertreffen und rund ein Drittel der Stimmen erhalten. Auch eine Neuauflage der Koalition mit der rechtspopulistischen FPÖ scheint nicht ausgeschlossen.

Nach dem Sturz der österreichischen Regierung im Zuge des "Ibiza-Skandals" wählen die Österreicher am Sonntag (06.00 bis 17.00 Uhr) ein neues Parlament. Die Chancen für den konservativen Ex-Kanzler Sebastian Kurz, erneut Regierungschef zu werden, stehen gut. Umfragen zufolge könnte seine ÖVP ihr Wahlergebnis von 2017 sogar noch übertreffen und rund ein Drittel der Stimmen erhalten. Auch eine Neuauflage der Koalition mit der rechtspopulistischen FPÖ scheint nicht ausgeschlossen.

Kurz' Regierung war nach dem "Ibiza-Skandal" Ende Mai vom Parlament per Misstrauensvotum gestürzt worden. Hintergrund war ein heimlich auf Ibiza gedrehtes Enthüllungsvideo, das zeigt, wie der inzwischen zurückgetretene Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache vor der Parlamentswahl 2017 einer vermeintlichen russischen Oligarchen-Nichte im Gegenzug für Wahlkampfhilfe Staatsaufträge in Aussicht stellt. Daraufhin platzte die Koalition zwischen ÖVP und FPÖ und die Parlamentswahl wurde vorgezogen.


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