27.09.2019, 07:52 Uhr

Göttingen (AFP) Verdächtiger nach tödlichem Angriff auf Frau in Göttingen weiter flüchtig

Spurensicherung am Tatort. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Swen Pförtner (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Swen Pförtner)Spurensicherung am Tatort. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Swen Pförtner (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Swen Pförtner)

Niedersächsische Polizei fahndet mit Hochdruck - Einsatz an Bahnhof von Elze

Nach der tödlichen Attacke auf eine Frau im niedersächsischen Göttingen fahndet die Polizei weiter mit Hochdruck nach dem namentlich bekannten Tatverdächtigen. Am Freitagmorgen gab es in diesem Zusammenhang unter anderem einen Einsatz am Bahnhof in Elze in der Nähe von Hildesheim, wie die Beamten mitteilten. Es gab Hinweise, dass sich der 52-Jährige dort aufhalten könnte.

Der Mann befand sich allerdings zunächst weiterhin auf der Flucht. Ob er sich tatsächlich im Raum Elze aufhielt, war unklar. Die Spur sei "bislang noch nicht verifiziert", betonte die Polizei. Beamte seien dort im Einsatz. Sie warnte zugleich davor, sich dem Gesuchten zu nähern oder Anhalter mitzunehmen, weil er noch bewaffnet sein könnte.

Der 52-jährige Frank N. wird verdächtigt, am Donnerstag in Göttingen eine 44-Jährige auf offener Straße attackiert und getötet zu haben. Vor seiner Flucht verletzte er zudem eine weitere Frau im Alter von 57 Jahren lebensgefährlich. Der Polizei zufolge waren Verdächtiger und Getötete "miteinander bekannt". Weitere Details nannten sie nicht.

Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge handelte es sich bei dem Todesopfer um seine frühere Lebensgefährtin, die sich kurz zuvor von ihm getrennt hatte. Die lebensgefährlich verletzte Frau war demnach eine Freundin des Opfers, die helfen wollte. Die Polizei gründete eine Mordkommission und schaltete ein Hinweistelefon für Bürger frei. Parallel werde die Fahndung "mit hoher Intensität" weitergeführt, betonten die Beamten.


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