25.09.2019, 01:30 Uhr

Berlin (AFP) Bereits 180.000 Hektar von massiven Waldschäden betroffen

Abgestorbene Fichten im Harz. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Klaus-Dietmar Gabbert (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Klaus-Dietmar Gabbert)Abgestorbene Fichten im Harz. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Klaus-Dietmar Gabbert (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Klaus-Dietmar Gabbert)

Nationaler Waldgipfel am Mittwoch in Berlin

Von den massiven Waldschäden in Deutschland sind nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums bereits 180.000 Hektar Wald betroffen. Das geht aus den Eckpunkten des Ministeriums zum nationalen Waldgipfel am Mittwoch hervor, wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland und der Funke Mediengruppe berichten.

Starke Stürme in den Jahren 2017 und 2018, extreme Dürre und Hitzewellen in den Jahren 2018 und 2019 sowie die massenhafte Ausbreitung von Borkenkäfern hätten den Wäldern „schwere, unübersehbare Schäden“ zugefügt, heißt es demnach in dem Papier. "Millionen Bäume zeigen sehr hohe Schadenssymptome."

Vordringlich sei jetzt, die Borkenkäferschäden schnell einzudämmen und dass geschädigte Bäume "möglichst zügig aus den Wäldern geräumt und verarbeitet werden". Zudem solle die "Wiederbewaldung der 180.000 Hektar Schadflächen" möglichst schnell angegangen werden.

Vertreter von mehr als 170 Verbänden und Institutionen kommen am Mittwoch in Berlin zu einem von Bundesforstministerin Julia Klöckner (CDU) organisierten nationalen Waldgipfel zusammen. Auf der Konferenz soll angesichts großflächiger Baumschäden über kurzfristige Hilfen sowie langfristige Maßnahmen zur Klimaanpassung in Wäldern gesprochen werden.


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