24.09.2019, 08:48 Uhr

Hamburg (AFP) Bericht: Aktuell bundesweit noch 29 Ermittlungsverfahren wegen NS-Verbrechen

Bild einer Justitia. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Felix Kästle (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Felix Kästle)Bild einer Justitia. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Felix Kästle (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Felix Kästle)

Vor allem mutmaßliche frühere Konzentrationslagerwachen im Visier

In Deutschland laufen einem Medienbericht zufolge aktuell 29 Ermittlungsverfahren wegen NS-Verbrechen. Die Verfahren seien bei verschiedenen Staatsanwaltschaften bundesweit anhängig und richteten sich dabei schwerpunktmäßig gegen mutmaßliche ehemalige Mitglieder der Wachmannschaften von Konzentrationslagern, berichtete der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Dienstag unter Verweis auf eine eigene Recherche.

Ermittelt wird demnach gegen 50 namentlich bekannte Verdächtige. Wie viele Fälle in Anklagen münden könnten, ist aber unklar. Bei einigen der Ermittlungen geht es laut NDR auch um eine mögliche Beteiligung an Massentötungen durch unterschiedliche Einheiten des Sicherheits- und Terrorapparats des Naziregimes in Frankreich und der Ukraine.


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