24.09.2019, 07:12 Uhr

Wiesbaden (AFP) Staat zum Ende des ersten Halbjahrs mit rund 1,92 Billionen Euro verschuldet

Geldscheine. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Jens Wolf (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Jens Wolf)Geldscheine. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Jens Wolf (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Jens Wolf)

Leichter Anstieg seit Jahresbeginn - Länder müssen neue Kredite aufnehmen

Der deutsche Staat ist zum Ende des ersten Halbjahrs 2019 mit rund 1,92 Billionen Euro verschuldet gewesen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, war dies gegenüber dem Jahresende 2018 ein Anstieg um 0,1 Prozent oder 2,5 Milliarden Euro. Verglichen mit dem ersten Halbjahr des Vorjahrs war es zugleich ein Rückgang um 0,8 Prozent oder etwa 15,4 Milliarden Euro.

Die Angaben beziehen sich auf die Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden sowie Sozialversicherungen am privaten Kreditmarkt im In- und Ausland. Der Anteil des Bundes an sämtlichen Schulden beläuft sich auf 1,21 Billionen Euro, auf die Bundesländer entfallen 577,5 Milliarden Euro. Mit Ausnahme der Länder bauten alle staatlichen Ebenen in den vergangenen sechs Monaten Schulden ab.

Die Verschuldung des Bundes sank seit Ende 2018 um 0,2 Prozent oder zwei Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden weiter erklärte. Die der Länder stieg im selben Zeitraum um 1,2 Prozent oder 6,9 Milliarden Euro. Dahinter verbargen sich aber sehr unterschiedliche Entwicklungen. Während Bayern, Hamburg und Sachsen Schulden abbauten, nahmen Bremen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen neue auf.


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