20.09.2019, 07:04 Uhr

Wiesbaden (AFP) Reallöhne in Deutschland im zweiten Quartal um 1,3 Prozent gestiegen

Lohn- und Gehaltsabrechnung. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Arno Burgi (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Arno Burgi)Lohn- und Gehaltsabrechnung. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Arno Burgi (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Arno Burgi)

Überdurchschnittlich starker Anstieg in der Verwaltung

Die Reallöhne in Deutschland sind im zweiten Quartal um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, lag der Nominallohnindex 3,0 Prozent über dem Wert des zweiten Quartals 2018 - allerdings legten die Verbraucherpreise in der Zeit um gut 1,6 Prozent zu. Damit hatten Beschäftigte 1,3 Prozent mehr Geld in der Tasche.

Überdurchschnittlich stark stiegen die Nominallöhne nach Angaben der Statistiker etwa in der Öffentlichen Verwaltung (plus 5,9 Prozent), im Grundstücks- und Wohnungswesen (plus 4,7 Prozent), im Baugewerbe sowie im Bereich Erziehung und Unterricht (jeweils plus 4,2 Prozent). Deutlich geringere Zuwächse als im Durchschnitt gab es im Bereich Verkehr und Lagerei (plus 0,3 Prozent) und im Verarbeitenden Gewerbe (plus 0,7 Prozent).

In der Unterscheidung nach Leistungsgruppen war der Verdienstzuwachs mit jeweils 3,2 Prozent bei den Fachkräften am größten, gefolgt von Arbeitnehmern in leitender Stellung (plus 2,8 Prozent) und den angelernten Arbeitnehmern (plus 2,5 Prozent). Die Verdienste ungelernter Beschäftigter hatten mit 2,2 Prozent die geringste Veränderungsrate, wie das Statistikamt weiter mitteilte.


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