12.09.2019, 09:14 Uhr

Berlin (AFP) Deutsche Tourismusbranche fordert längeren bundesweiten "Sommerferienkorridor"

Strand bei Lübeck an der Ostsee. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Daniel Bockwoldt (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Daniel Bockwoldt)Strand bei Lübeck an der Ostsee. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Daniel Bockwoldt (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Daniel Bockwoldt)

Verbände spekulieren nach eigenen Angaben unter anderem auf "längere Auslastung"

Die deutsche Tourismuswirtschaft plädiert dafür, den gemeinsamen Zeitkorridor der Bundesländer für die Sommerferien um eine knappe Woche auszudehnen. Eine Verlängerung von heute durchschnittlich 84 auf 90 Tage würde die Urlaubszeiten stärker "entzerren" und damit Verbrauchern und Unternehmen zugute kommen, erklärten der Deutsche Tourismusverband und der Deutsche Reiseverband in einem Brief an die Kultusminister, den sie am Donnerstag in Berlin veröffentlichten.

"Die Branche profitiert von einer längeren Auslastung, die Gäste von weniger vollen Straßen und Stränden", erklärte dazu der Präsident des Deutschen Tourismusverbands, Reinhard Meyer. In ihrem Schreiben an die Kultusministerkonferenz der Länder fordert die Tourismusbranche nach eigenen Angaben außerdem auch Regelungen, damit benachbarte Bundesländer möglichst nicht gleichzeitig Sommerferien haben. Ihren Angaben nach verweigern Bayern und Baden-Württemberg dies bislang.


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