03.09.2019, 06:06 Uhr

Port Saint Lucie (AFP) Mindestens fünf Tote durch Hurrikan "Dorian" auf den Bahamas

Sturmwolken über der Küste von Florida. Quelle: AFP/Michele Eve Sandberg (Foto: AFP/Michele Eve Sandberg)Sturmwolken über der Küste von Florida. Quelle: AFP/Michele Eve Sandberg (Foto: AFP/Michele Eve Sandberg)

Wirbelsturm auf Kategorie drei herabgestuft

Die Zahl der Todesopfer auf den Bahamas durch den verheerenden Hurrikan "Dorian" ist auf mindestens fünf gestiegen. Zudem gebe es rund 20 Verletzte, sagte Regierungschef Hubert Minnis am Montag vor Journalisten in New Providence. Unterdessen schwächte sich der Hurrikan leicht ab und wurde von Kategorie fünf auf Kategorie drei herabgestuft, wie das US-Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte.

Der Wirbelsturm peitschte nach Angaben von Meteorologen aber immer noch mit Windgeschwindigkeiten von 205 Stundenkilometern pro Stunde über die Inselgruppe hinweg. Bewohner sollten daher in ihren Notunterkünften bleiben.Port

Minnis bezeichnete den Wirbelsturm, der zuletzt Windgeschwindigkeiten von fast 300 Stundenkilometern erreicht hatte, als "historische Tragödie" für die zwischen Kuba und Florida gelegene Inselgruppe. Die fünf Todesfälle ereigneten sich laut Minnis auf den Abacos-Inseln, wo "Dorian" am Sonntag mit der höchsten Hurrikanstärke fünf auf Land getroffen war. Sicherheitskräfte würden "so schnell wie möglich" auf die Inseln geschickt, versicherte Minnis.

Nach den Bahamas dürfte "Dorian" Kurs auf Florida nehmen, sein genauer Weg aber blieb ungewiss. Nach Einschätzung des US-Hurrikan-Warnzentrums NHC dürfte der Hurrikan in der Nacht zum Dienstag und bis Mittwoch der Küste Floridas "gefährlich nahe" kommen. Für weite Teile der Küste galten weiter Hurrikan-Warnungen.

Die US-Bundesstaaten Florida, Georgia und South Carolina ordneten Zwangsevakuierungen küstennaher Gebiete an. Hunderttausende Menschen waren davon ab Montagmittag betroffen.


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