02.09.2019, 09:50 Uhr

Flensburg (AFP) Leiche von vermisster 23-Jährigen aus Schleswig-Holstein auf Feld entdeckt

Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Monika Skolimowska (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Monika Skolimowska)Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Monika Skolimowska (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Monika Skolimowska)

Obduktion bringt Klarheit über Identität - Verdächtiger schon seit Tagen in Haft

Der Kriminalfall um eine verschwundene 23-Jährige aus Schleswig-Holstein steht offenbar vor der Aufklärung: Bei einer am Samstag auf einem Feld in Nordfriesland gefundenen Frauenleiche handle es sich um die Vermisste, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Flensburg unter Verweis auf das Obduktionsergebnis.

Die Ermittler waren bereits zuvor von einem Verbrechen ausgegangen. Schon seit Donnerstag sitzt ein 46-jähriger Verdächtiger in Untersuchungshaft. Beamte durchsuchten auch dessen Haus und Grundstück. Die Leiche der jungen Frau aus dem Ort Stadum wurde aber zunächst nicht gefunden. Angaben zu möglichen Motiven und Hintergründen der Tat machten Polizei und Staatsanwaltschaft nicht.

Die Ermittlungen liefen, hieß es dazu lediglich. Die 23-Jährige aus dem deutsch-dänischen Grenzgebiet war vor etwa zwei Wochen spurlos verschwunden, nachdem sie anscheinend mit einem Linienbus in einen Nachbarort gefahren war. Dort wurden den Ermittlern zufolge später auch ihr Personalausweis und ihre Krankenversicherungskarte gefunden.

Am Samstag entdeckte der Hund eines Spaziergängers ihre Leiche auf einem Feld bei Süderlügum, etwa 20 Kilometer entfernt vom Wohnort der Vermissten. Sie war abgedeckt. Die Identität sei durch entsprechende "individuelle Merkmale" bestätigt, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft. Das Ergebnis eines DNA-Tests liege aber noch nicht vor. Auch Untersuchungen zur Todesursache liefen noch.


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