01.09.2019, 11:36 Uhr

Kamenz (AFP) In Sachsen zeichnet sich höhere Wahlbeteiligung ab

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer bei der Stimmabgabe. Quelle: AFP/RONNY HARTMANN (Foto: AFP/RONNY HARTMANN)Sachsens Ministerpräsident Kretschmer bei der Stimmabgabe. Quelle: AFP/RONNY HARTMANN (Foto: AFP/RONNY HARTMANN)

Anteil liegt am Sonntagmittag bereits bei 26,2 Prozent

Bei der Landtagswahl in Sachsen zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung als bei der Abstimmung vor fünf Jahren ab. Bis 12.00 Uhr gab mehr als ein Viertel (26,2 Prozent) der Wahlberechtigten die Stimme ab, wie Landeswahlleiterin Carolin Schreck in Kamenz mitteilte. Bei der Wahl im Jahr 2014 lag die Wahlbeteiligung zu diesem Zeitpunkt nur bei 14,9 Prozent.

In Sachsen können rund 3,3 Millionen Bürger über die Zusammensetzung des neuen Landtags entscheiden. In dem Bundesland regiert derzeit eine schwarz-rote Koalition unter Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). In Umfragen vor der Wahl zeichnete sich ab, dass die Regierungskoalition vermutlich keine Mehrheit mehr bekommen wird.

Der CDU droht nach 39,4 Prozent der Stimmen bei der Wahl 2014 ein Absturz um bis zu zehn Prozentpunkte, in den Umfragen lag sie zuletzt aber vorn. Die SPD könnte gar in die Einstelligkeit abrutschen. Die AfD lag in Umfragen bei etwa 25 Prozent und damit an zweiter Stelle. Eine Koalition mit den Rechtspopulisten schließen jedoch alle Parteien aus.

Am Sonntag wird auch in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. Zahlen zur Wahlbeteiligung werden dort erst am Nachmittag erwartet.


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