28.08.2019, 06:46 Uhr

Wiesbaden (AFP) Sozialhilfeausgaben im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent gestiegen

Frau mit Geld in den Händen. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand)Frau mit Geld in den Händen. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand)

Staat gab netto 31 Milliarden Euro aus - Hartz IV nicht Teil dieser Statistik

Die Sozialhilfeausgaben in Deutschland sind im vorigen Jahr um 4,4 Prozent auf einen Nettowert von 31 Milliarden Euro gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Mehr als die Hälfte entfiel mit 18,1 Milliarden Euro auf die Eingliederungshilfe für Behinderte. Den zweithöchsten Anteil an den staatlichen Ausgaben in diesem Bereich hatte die Grundsicherung im Alter mit 6,6 Milliarden Euro.

Dazu kamen unter anderem noch Hilfen zur Pflege mit 3,5 Milliarden Euro sowie Hilfen zum Lebensunterhalt mit 1,5 Milliarden Euro. In der Aufzählung werden nur die Sozialhilfeleistungen nach dem zwölften Buch des Sozialgesetzbuchs berücksichtigt. Die Grundsicherung für erwerbsfähige Arbeitslose (Hartz IV) ist dagegen im zweiten Buch des Sozialgesetzbuchs geregelt und fließt nicht in diese Statistik ein.


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