27.08.2019, 02:03 Uhr

Frankfurt/Main (AFP) Prozessbeginn nach mutmaßlichem Mord an Komplizin in Affäre um erfundenen Sexmob

Zeugentisch in einem Saal des Landgerichts Frankfurt am Main. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Fredrik Von Erichsen (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Fredrik Von Erichsen)Zeugentisch in einem Saal des Landgerichts Frankfurt am Main. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Fredrik Von Erichsen (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Fredrik Von Erichsen)

Vor dem Frankfurter Landgericht beginnt heute (08.30 Uhr) der Prozess gegen einen Gastronomen, der seine mutmaßliche Komplizin in einer Affäre um einen erfundenen Sexmob ermordet haben soll. Jan M. soll seine 29-jährige Geschäftspartnerin Irina A. laut Anklage im Mai 2018 aus Habgier heimtückisch getötet haben. Daneben ist M. wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und wegen Betrugs angeklagt.

Vor dem Frankfurter Landgericht beginnt heute (08.30 Uhr) der Prozess gegen einen Gastronomen, der seine mutmaßliche Komplizin in einer Affäre um einen erfundenen Sexmob ermordet haben soll. Jan M. soll seine 29-jährige Geschäftspartnerin Irina A. laut Anklage im Mai 2018 aus Habgier heimtückisch getötet haben. Daneben ist M. wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und wegen Betrugs angeklagt.

M. und A. hatten Anfang 2017 gegenüber der "Bild"-Zeitung behauptet, in der Silvesternacht habe es in der sogenannten Fressgass in Frankfurt sexuelle Übergriffe, Körperverletzungen, Diebstähle sowie äußerst aggressives Verhalten "von Massen an Flüchtlingen" gegeben. Die Geschichte stellte sich als Lüge heraus. A. starb wenige Wochen vor dem geplanten Beginn eines Prozesses gegen sie und M. wegen Vortäuschens einer Straftat.


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