09.08.2019, 02:01 Uhr

Mülheim-Kärlich (AFP) Kühlturm von Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich soll kontrolliert einstürzen

Reste des Kühlturms in Mülheim-Kärlich bei Koblenz. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Thomas Frey (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Thomas Frey)Reste des Kühlturms in Mülheim-Kärlich bei Koblenz. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Thomas Frey (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Thomas Frey)

Der Kühlturm des stillgelegten Atomkraftwerks im rheinland-pfälzischen Mülheim-Kärlich soll heute (14.00 Uhr) kontrolliert zum Einsturz gebracht werden. Seit Juni 2018 wurde der Turm mit einem ferngesteuerten Roboter von oben abgerissen. Der rund 80 Meter hohe Rest des Turms soll nun nach dem Entfernen von Stützen kontrolliert zusammenstürzen. Ursprünglich war der Kühlturm mit 162 Metern höher als der Kölner Dom.

Der Kühlturm des stillgelegten Atomkraftwerks im rheinland-pfälzischen Mülheim-Kärlich soll heute (14.00 Uhr) kontrolliert zum Einsturz gebracht werden. Seit Juni 2018 wurde der Turm mit einem ferngesteuerten Roboter von oben abgerissen. Der rund 80 Meter hohe Rest des Turms soll nun nach dem Entfernen von Stützen kontrolliert zusammenstürzen. Ursprünglich war der Kühlturm mit 162 Metern höher als der Kölner Dom.

Das Atomkraftwerk ging 1987 ans Netz. Rund 13 Monate später wurde es wegen Unregelmäßigkeiten im Genehmigungsverfahren abgeschaltet. 2002 wurden die letzten Brennelemente entfernt. Zwei Jahre später begann der Rückbau. Seitdem wurden nach Angaben des Betreibers RWE alle technischen Einbauten aus den Gebäuden entfernt. Der Rückbau des gesamten Komplexes soll noch zehn Jahre dauern.


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