06.08.2019, 10:01 Uhr

Berlin (AFP) Kinder in Deutschland verfügen über fast drei Milliarden Euro Kaufkraft

Kinder mit Schulranzen. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/David-Wolfgang Ebener (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/David-Wolfgang Ebener)Kinder mit Schulranzen. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/David-Wolfgang Ebener (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/David-Wolfgang Ebener)

Studie zum Medienkonsum liefert Durchschnittswerte zu Taschengeld und Geschenken

Kinder in Deutschland verfügen dank Taschengeld und Geldgeschenken einer neuen Studie zufolge über fast drei Milliarden Euro an Kaufkraft. Das geht aus einer repräsentativen Untersuchung für sechs Zeitschriftenverlage hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Befragt wurden dabei Kinder im Alter zwischen vier und 13 Jahren.

Im Schnitt erhalten diese 20,52 Euro Taschengeld im Monat, dazu kommen pro Jahr 158 Euro an Geldgeschenken etwa zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Laut Umfrage dürfen etwa drei Viertel der Kinder ihr Geld selbst verwalten, die Eltern lassen ihnen freie Hand. 70 Prozent "investieren" in Süßigkeiten, 52 Prozent in Zeitschriften und Comics.

Die Befragung wird jährlich von sechs großen Verlagen in Auftrag gegeben, darunter neben "Spiegel"- und "Zeit"-Verlag auch Blue Ocean Entertainment, Egmont Ehapa Media GmbH und der Panini-Verlag. Sie vertreiben Kinder- und Jugendzeitschriften oder auch Sammelhefte.

Kernziel der sogenannten Kinder-Medien-Studie sind Erkenntnisse über die Lesegewohnheiten von Kindern. Laut aktueller Ausgabe bleibt der Konsum von Kinderzeitschriften in Deutschland "auf hohem Niveau stabil".

74 Prozent der Jungen und Mädchen zwischen sechs und 13 Jahren lesen demnach mindestens einen von 46 abgefragten Titeln. Das waren rund 4,3 Millionen, wie die Studienmacher mitteilten.


0 Kommentare