02.08.2019, 01:54 Uhr

Washington (AFP) USA ziehen sich formell aus INF-Abrüstungsvertrag zurück

Der russische Marschflugkörper 9M729 . Quelle: AFP/Archiv/Vasily MAXIMOV (Foto: AFP/Archiv/Vasily MAXIMOV )Der russische Marschflugkörper 9M729 . Quelle: AFP/Archiv/Vasily MAXIMOV (Foto: AFP/Archiv/Vasily MAXIMOV )

Die USA ziehen sich heute offiziell aus dem INF-Vertrag für nukleare Abrüstung im Mittelstreckenbereich zurück. Gekündigt hatten die USA den Vertrag bereits im Februar, danach gab es aber eine sechsmonatige Auslaufphase. Das Abkommen war 1987 zwischen den USA und der Sowjetunion geschlossen worden. Es verbot landgestützte Raketen und Marschflugkörper mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 Kilometern, die Atomsprengköpfe tragen können.

Die USA ziehen sich heute offiziell aus dem INF-Vertrag für nukleare Abrüstung im Mittelstreckenbereich zurück. Gekündigt hatten die USA den Vertrag bereits im Februar, danach gab es aber eine sechsmonatige Auslaufphase. Das Abkommen war 1987 zwischen den USA und der Sowjetunion geschlossen worden. Es verbot landgestützte Raketen und Marschflugkörper mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 Kilometern, die Atomsprengköpfe tragen können.

Besonders für europäische Länder war der INF-Vertrag eine wichtige Sicherheitsgarantie. Nun gibt es Sorgen, dass es zu einem neuen Rüstungswettlauf zwischen den USA und Russland kommt. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump begründet den Vertragsausstieg damit, dass Russland mit seinem Marschflugkörper 9M729 gegen das Abkommen verstoße. Moskau weist die Anschuldigungen zurück.


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